Gute Wurst liegt im Trend, nicht nur unsere heimischen Klassiker. In Wien überrascht der Engländer Richard Holmes mit seinen Kreationen. Am Karmelitermarkt serviert er an jedem Samstag „Britwurst“ am Standl. Seit gut zehn Jahren lebt er in der Hauptstadt. Weil er die Würstl seiner Heimat so vermisste, probierte er so lange, bis ihm die perfekte Wurst gelang. Die Idee der Selbständigkeit war geboren, auch wenn der Weg durch Vorschriften und Behörden bis zur Genehmigung schwierig war.

Heute produziert „Britwurst“ Leckeres im Naturdarm vom Schwein, Lamm und Rind. Richards Geheimnis: „Es kommt immer auf das richtige Verhältnis an. Beim Schwein nehme ich stets 60 Prozent Schulter und 40 Prozent Schweinebauch. Für Lamm- und Rinds-Würste schwöre ich auf die Mischung von 90 Prozent Fleisch und 10 Prozent Kalbsfett.“ Vor allem aber kommt bei Holmes nichts als Bio-Fleisch, Fett und Gewürz in die Pelle, also keine Konservierungs- und Zusatzstoffe.

Mittlerweile hat Britwurst 40 Sorten im Repertoire. Kostprobe gefällig? Schwein mit Aprikose oder Thai Sai Ua, Kalb mit Parmesan und Rosmarin oder doch etwas schärfer mit Schwein, Käse und Jalapeño?

Bilder: Britwurst/Philipp Horach

Weitere Beiträge