Wer wirklich wissen will, was auf dem Teller landet, wo es herkommt und wie es erzeugt wurde, kommt am Transparenz-Marktführer Gourmetfein nicht mehr vorbei.

 

Du bist, was du isst, dieser Spruch gilt auch für die Schweine“, sagt Franz Oberndorfer, Mitglied der Geschäftsleitung beim oberösterreichischen Fleischproduzenten Gourmetfein. Wer 80 Prozent Mais und 20 Prozent genmanipuliertes Regenwaldsoja füttert, der könne keine hohe Fleischqualität erwarten. Mit dem „Öberio Hofgenau“-Konzept geht man einen anderen Weg. „Wir orientieren uns lieber an unseren Großeltern und nicht an der Industrie, deswegen füttern wir ein ausgewogenes Müsli mit extrem hohem Getreideanteil – aus regionalem Anbau. Das sichert den intramuskulären Fettgehalt“, so Oberndorfer. Und den braucht es auch, damit das Fleisch in der Pfanne nicht schrumpft und trocken wird. Den Unterschied schmeckt man deutlich.

 

Nicht am Ende das Werk der Bauern zerstören

Das Futter ist ein wesentlicher Faktor für den besonderen Geschmack der Produkte. Ein anderer ist der Umgang mit den Tieren, von der Geburt bis zum Schlachthof. „Man kann in der letzten Lebensstunde eines Tieres das ganze Werk des Bauern von sieben bis acht Monaten zerstören“, weiß Oberndorfer. Stressreduktion ist daher das oberste Gebot, die Tiere fahren maximal 60 Minuten vom Bauernhof zur Schlachtung. Transportiert werden sie dabei von einer extra geschulten Person, die sie als Lebewesen und nicht als Ware behandelt. Die 46 Gourmetfein-Landwirte sind für Franz Oberndorfer echte Partner und nicht bloß Lieferanten. Faire Bedingungen sind die Basis für eine gute Geschäftsbeziehung, aber auch für die Qualität der Rohstoffe. Wer Bauern eine Perspektive bietet und Druck rausnimmt, der kann sich darauf verlassen, dass die hohen Ansprüche und Grundsätze auch eingehalten werden. Etwa der schonende Umgang mit Grund und Boden, der für Gourmetfein von großer Wichtigkeit ist.

 

Höchste Qualität, aber leistbar bleiben

„Wir haben das Land nicht von unseren Vorfahren geschenkt bekommen, sondern verwalten es nur für unsere Kinder“, bekommt man auch am Stammtisch der Bauern zu hören. Diese kümmern sich nicht nur vorbildlich um ihre Schweine, darunter alte Nutztierrassen wie das Schwäbisch-Hällische Landschwein, sondern leisten aus eigener Überzeugung heraus einen Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. „Mit Humusaufbau regenerieren unsere Bauern die Böden und bringen sie auf einen Standard von vor 50 Jahren“, so Oberndorfer. An der Zerstörung der Urwälder über den Futtertrog oder der Übersäuerung der Böden möchte man sich nicht beteiligen, sondern lieber täglich beweisen, dass höchste Qualität mit regionalen Kreisläufen möglich ist. Und zwar auf eine Weise, die für die meisten Menschen trotzdem leistbar bleibt. Ein wichtiges Credo in einer Zeit, in der die Preise in die Höhe schießen.

 

Führend bei Transparenz – in alle Richtungen

Gourmetfein gilt nicht umsonst als Marktführer bei Rückverfolgbarkeit und Transparenz. Eine eidesstattliche Erklärung garantiert die Verwendung von 100 Prozent AMA-Schweinefleisch, mittels Etikett kann jedes Produkt bis zum Bauernhof zurückverfolgt werden. Davon profitieren auch die Wirte, die Fragen nach der wahren Fleischherkunft von ihren Gästen nicht fürchten müssen. Es geht Oberndorfer dabei auch um die Landwirte: „Der Bauer steht bei uns im Fokus, deswegen machen wir ihn und seine Leistungen sichtbar. Wir holen ihn wieder heraus aus der Anonymität. Die Menschen sollen wissen, wer das Fleisch für ihr Essen liefert, denn nur dann können sie auch Verantwortung dafür übernehmen“, so Oberndorfer.

 

 

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