Eine Glaubensfrage ist oft die nach dem besten Grill: Rund 20 % grillen hierzulande im Winter am liebsten mit Gas. Dabei sollte statt Propan- besser Butangas verwendet werden. Die Flasche – sie sollte beim Start voll sein – friert nicht ein, wenn eine Thermohülle vor Kälte schützt.
Weltmeister Adi Matzek findet Holzkohle ebenso geeignet, gibt aber zu bedenken: „Wer mit Gas grillt, hat viele Vorteile im Winter: Das unkomplizierte und saubere Handling, die kurze Vorbereitungsphase und die genaue Kontrolle der Hitze.“

Wertvolle Tipps für die Gastronomie hat auch der Leiter der Tiroler Grillschule Franz Größing: „Egal womit Sie grillen, bunkern Sie rechtzeitig Brennstoffe, denn sie sind nicht immer überall lagernd außerhalb der Saison. Und kalkulieren Sie den deutlich höheren Brennstoffbedarf ein!“ Schon von Beginn an sollte die Ausgangstemperatur höher sein. Größing arbeitet am liebsten mit Holzkohle-Briketts, auch im Winter. Sie liefern konstante Hitze über einen längeren Zeitraum. Wer mit Holzkohle grillt, sollte im Anzündkamin Kohle nachlegen und die Temperatur öfter kontrollieren. Smoker haben dickere Wände als die meisten Gasgrills und halten so die Wärme besser. Für alle Griller gilt besonders im Winter, dass sie windgeschützt stehen müssen.

Bilder: Gregor Hartl

Weitere Beiträge