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Monterrey, Mexiko

Feiern für die Ohren

Die Geräuschkulisse einer Bar ist unverwechselbar. Wer sie trotz langer Schließung von Lokalen nicht missen will, ist bei I Miss My Bar richtig. Die Website bietet neben einer Spotifyplaylist einen Katalog typischer Bargeräusche, vom Arbeiten des Barkeepers über die Stimmen anderer Gäste bis hin zum Einschenken von Getränken. Die Idee stammt von Maverick, einer Cocktailbar im mexikanischen Monterrey. -->

 

New York City, USA

Kunst zum Anbeißen

Für gewöhnlich gehört es sich nicht, die Objekte einer Kunstausstellung zu verspeisen. Nicht so in den Schauen von Laila Gohar: Ihre Installationen aus Essbarem werden bisweilen vor Ort den Gästen serviert. Sessel sowie Körperteile aus Butter und schwebende Installationen aus Brot lassen die Besucher internationaler Galerien staunen, genießen und außerdem, der Philosophie Gohars folgend, zusammenkommen. -->

 

Frankreich

Der etwas andere Weinrausch

Das französische Start-up Burdi W. mischt seinem Bordeaux nach antikem Vorbild eine ganz besondere Zutat bei: Cannabidiol (CBD). Es wirkt nicht psychoaktiv, ist daher legal, hat aber eine entspannende Wirkung und kam in den letzten Jahren vermehrt in Tees, Ölen, Gebäck und Arzneien zum Einsatz. Als Wein darf sich der Rote mit Hanf nicht bezeichnen, offiziell läuft er unter dem etwas sperrigen Namen „aromatisiertes Getränk auf Weinbasis“. -->

 

 

ACCRA, GHANA

Prämierte Botschafterin

Seit 2015 gibt La Liste eine Reihung der weltbesten Restaurants heraus, im letzten Jahr wurde diese von zehn Special Awards für Innovation in der Gastronomie begleitet. Die ghanaische Köchin Selassie Atadika gilt als Wegbereiterin für die „Neue Afrikanische Küche“ und erhielt dafür den New Destination Champion Award. Mit ihrem Restaurant Midunu versucht sie, afrikanischen Zubereitungen einen Platz in der internationalen Gastronomie zu verschaffen. -->

 

 

Kansas, USA

300 Burgerfilialen

Erst das Restaurant, dann den Kundenstamm aufbauen – so läuft eine Neueröffnung für gewöhnlich ab. Der US-YouTuber MrBeast stellte das Konzept auf den Kopf. Er erreichte mit seinen Videos zuerst Millionen von Menschen und eröffnete dann vom Fleck weg eine 300 Filialen starke, landesweite Burgerkette.

Wie’s funktionierts?

Die Speisen werden in Ghostkitchens zubereitet und via Food-Delivery-Plattformen zugestellt – und fanden dank des bestehenden Publikums vom ersten Tag an reißenden Absatz. -->

 

 

HONGKONG, China

Bis zum letzten Krümel

Die Bar Penicillin in Hongkong hat es sich unter Barkeeper Agung Prabowo zur Aufgabe gemacht, durch Re- und Upcycling so wenig Abfall wie nur irgend möglich zu produzieren. Ein Beispiel: Übrige Hühnerknochen werden gesäubert, geröstet und pulverisiert und dann dem Soda für Longdrinks beigemischt, was ein neues Aroma verspricht. -->

 

 

London, Großbritannien

Nach den Sternen greifen

In der gehobenen Gastronomie sind Frauen an der Spitze noch immer rar. Die Britin Clare Smyth konnte dieses Jahr aber eindrucksvoll beweisen, dass sie dort sehr wohl hingehören. Mit ihrem Restaurant Core im Londoner Stadtteil Notting Hill stieg sie in der Wertung des Michelin-Guides von zwei Sternen auf das Maximum von drei auf. Weltweit können sich mit dieser Auszeichnung nur 130 Restaurants rühmen. -->

 

 

 

Bilder: Core by Clare Smyth, Francis Kokoroko/@accraphoto, Burdi W.

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