Brix 0.1, Brixen

Nachts Laterne – tagsüber Naturspiegel
Wie eine Skulptur im Park sitzt der Foodparc Brix 0.1 zwischen den Bäumen, während es nachts zu einer Laterna Magica wird, deren Licht vom Wasser ringsum reflektiert wird. Das Restaurant Brix 0.1 liegt inmitten des Lidoparks von Brixen, südlich des Stadtzentrums, und ist direkt an einem Teich positioniert. Eine trichterförmige, dreidimensionale, perforierte Stahlbauhülle umgibt das Restaurant wie ein Blätterkokon. Die großzügige Glasfassade ermöglicht den Gästen den Panoramablick auf See und Park. Innen- und Außenräume scheinen zu verschmelzen. Der Übergang zur über dem Wasser schwebenden Außenterrasse wirkt fließend.

„Die Idee, die charakteristische Konstruktion der Gebäudehülle aus Cortenstahlplatten als Decke ins Innere des Gebäudes fortzusetzen, macht den Speiseraum unverwechselbar“, so lautet das Urteil der Jury des Deutschen Designpreises. Ebenso ist der renommierte Iconic Award, der Architekturpreis vom Deutschen Rat für Formgebung, unter weiteren Preisen zu erwähnen sowie der German Design Award, den Markus Tauber von Architectura 2018 für das Objekt gewann.

Von der Terrasse aus fällt der Blick auf ein Biotop mit Teich und Spielplatz. Der Lidopark wurde bereits im 19. Jahrhundert um einen ehemaligen Abschnitt der Eisack gebaut, der heute den See an der Eisack-Promenade und dem Talradweg Brenner–Bozen bildet. Seit 2016 gedeiht das Restaurant Brix 0.1 unter dem filigranen Blätterdach aus Cortenstahl, inklusive Café, Bar und Eis vom Kiosk. Im Inneren verwandelt sich das Lokal abends in ein Gastropub. Die gastronomische Idee der Südtiroler Köche Ivo Messner und Philipp Fallmerayer entstand bereits 2013 und hat nicht nur die Stadt, sondern auch die Bank überzeugt. Voraussetzung für den Pachtvertrag war die Bereitschaft, in das seit 13 Jahren verwahrloste Lokal im Stadtpark zu investieren. Das architektonische Projekt von Markus Teuber wurde 2016 innerhalb von vier Monaten komplett neu gebaut.

Der Gast genießt den Aufenthalt in den lichtdurchfluteten, hohen Räumen, die eine offene Showküche mit der imposanten Barzeile verbinden. Das Raumkonzept fügt sich ebenso wie das Äußere des Gartenpavillons organisch in die umliegende Natur ein.
www.brix01.com

 

Restaurant Makassar, Deutschland

Kult um den Affenkopf
Das französisch-kreolische Restaurant Makassar hat es geschafft, sein unverwechselbares Ambiente, das seit fast 30 Jahren nicht nur Münchner VIPs begeistert, an einen neuen Ort zu transferieren. Nach 27 Jahren schlossen Roger Baranda und Roland Dimpfl 2019 ihr legendäres „Wenn die Wände sprechen könnten“-Lokal. Nach einem halben Jahr auf Reisen quer durch Frankreich, Spanien und Portugal erfuhren die beiden jedoch, dass das Restaurant neben dem Prinzessin Elisabeth Living Hotel frei würde.

In der Geyerstraße 52 gibt es Platz für über 100 Gäste. Dazu kommen eine Terrasse vor dem Lokal sowie eine idyllischer Innenhof. „Wir hätten es nicht besser treffen können. Wir bleiben in unserem Viertel, die Räumlichkeiten, die wir jetzt haben, sind einfach super und wir haben endlich nicht nur einen, sondern gleich zwei Open-Air-Bereiche und ein Separee“, freut sich Dimpfl.

Was gleich bleibt, ist der unverwechselbare Makassar-Stil aus viel Naturmaterialien und Südseeflair. Auch der geschnitzte Affe über der Bar, den Baranda nach seiner Küchenchefzeit auf Jacques Cousteaus Expeditionsschiff Calypso bekam, ist mit umgezogen. Der kreolische Stil und die satten, gedämpften Farben ergänzen Barandas Kunstwerke an den Wänden. Dazu passend: Kronleuchter, Blumenbouquets und Sofanischen. Die Bar selbst ist ein innenarchitektonisches Highlight. Hier garantieren die Cocktails von Gastgeber Dimpfl weiterhin lange Nächte. Für die neue Karte hat Baranda Gerichte mit der typischen französisch-kreolischen Handschrift kreiert, die nun Seite an Seite mit den Klassikern stehen.
www.facebook.com/makassar.restaurant

 

 

© Daniel Töchterle / Verena Wagner / Makassar

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