HoHoWien, Wien

Ein Hochhaus zu 75 % aus Holz
Die junge, deutsche Hotelkette Dormero eröffnete das HoHo Hotel im mit 84 Metern weltweit höchsten Holzhochhaus in der Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt.
Das HoHo Hotel und sein Restaurant begrüßen ihre Gäste seit Juli 2021 im Seeparkquartier. Das HoHo Restaurant im Erdgeschoß mit Blick auf den See ist für alle offen. 119 Zimmer und 24 Serviced Apartments verteilen sich vom 9. bis zum 22. Stockwerk. Für die Hotelkette Dormero ist das Objekt das erste in Österreich.

Manuela Halm, CEO und verantwortlich für das Development bei Dormero, sieht einen weiteren Meilenstein im Wachstum der Hotelkette erreicht: „Dormero steht seit Jahren für das Andere – mit dem ersten Holzhochhaushotel der Welt nehmen wir auch hier wieder eine Vorreiterrolle ein.“

Holz aus Österreich
Im HoHo Wien ist Holz das zentrale Element. Die Innenwände sind aus österreichischer Fichte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Rund um den Kern aus Stahlbeton liegt der Holzbauanteil ab dem Erdgeschoß bei ca. 75 Prozent. Die Holzbauweise spart gegenüber der Ausführung in Stahlbeton rund 2.800 Tonnen Kohlendioxid ein. Das entspricht 1.300 Jahre lang einer täglichen Autofahrt von 40 Kilometern.

Dormero.de, www.hoho-wien.at

 

Morgenfurt, Kärnten

Erdhäuser zum Wohnfühlen
Die Erdhäuser und Hobbitsuiten von Werner Morgenfurt am Kärntner Weißensee bieten nicht nur ein besonderes Wohnerlebnis: Sie sind zugleich Kunstwerk und Statement gegen die zunehmende Versiegelung der Naturlandschaft in den Alpen. Versteckt zwischen Wiesen blicken die Erdhäuser gen Süden auf den Weißensee. Zu zwei Dritteln befinden sich die Viersternechalets „Drunter“ und „Drüber“ sowie die Hobbitsuiten im Erdreich. Das kühlt im Sommer, im Winter sorgt der Ofen für Wärme. Schnee isoliert zusätzlich – bei minimalem Energieaufwand.

„Das Erdhaus mit seinem ausgeglichenen Raumklima steht für eine einzigartige Neudefinition von Nachhaltigkeit und Ökologie des Bauens und Wohnens“, sagt Werner Morgenfurt, Inhaber der Ferienhäuser Morgenfurt. „Wir wollten nicht bloß ein Gebäude schaffen, sondern ein Kunstwerk, inspiriert vom Künstler Hundertwasser. Ein weiterer Grund war, dass in Österreich täglich 20 Fußballfelder mit fatalen Folgen verbaut werden.“ Mit seiner Frau Petra hat er die Einrichtung geplant und vieles in der Natur gefunden. „Aus unseren Ideen machen unsere Baufirmen dann einzigartige Möbel oder Deko“, erklärt er. Ausschließlich ökologische und plastikfreie Baumaterialien sowie Granderwasser – das meint Werner Morgenfurt, wenn er von „Wohnfühlen“ spricht. „Tatsächlich haben unsere beiden Kinder bei den vier neuen Suiten an der kompletten Außenfassade mitgearbeitet. Die perfekte Ausführung verdanken wir der Firma Stonepack aus Weitensfeld“, sagt Morgenfurt.

www.morgenfurt.at, www.seensucht.eu

 

Elizabeth Arthotel, Tirol

Auszeit zwischen Kunst und Natur
Das Elizabeth Arthotel in Ischgl vereint Natur mit Luxus und Kunst: Dreh- und Angelpunkt sind Glas und Licht, beide sorgen für fließende Grenzen vom Innen zum Außen. Fassade wie Balkone sind von schlichter, klarer Architektur. Beide eröffnen das unbegrenzte Bergpanorama. Darüber hinaus dient die Fassade als Spiegel, auf dem sich die Bergwelt im Lichteinfall wie ein sich ständig änderndes Kunstwerk projiziert. Am Abend erscheint das Hotel selbst als Kunstwerk durch das Lichtdesign von Bartenbach.

Kunst & Design
Design und Architektur reduzieren sich auf die Schönheit einfacher, aber funktioneller Materialien: Glas, Stein, Stahl, Aluminium, Holz und Elektronik. Tagsüber öffnet sich der Blick vom Bett aus auf die Piste. „Auf Knopfdruck verweigert oder bedient sich der Gast der Außenwelt über die Panoramaglasscheibe oder verliert sich in der virtuellen Welt der Flatscreens“, erläutert Geschäftsführerin Mirjam Aloys. Über 120 Werke von Künstlern aus Österreich und Nachbarländern schmücken Räume und Flure. Im siebten Stock befindet sich das Wahrzeichen des Hauses: der bis zum Boden verglaste Infinitypool.

www.elizabeth.at

 

© Nidum / DERFRITZ/ Michael Baumgartner, KiTO / Morgenfurt / Anja Koppitsch

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