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Traditionelle Lebensmittel und Gerichte – sie sind das Herzstück der verschiedenen Regionen Österreichs. Die Herstellung hat oft eine lange Geschichte, wird von Generation zu Generation weitergegeben und ist meist mit hohem handwerklichen Aufwand verbunden. Immer irgendwie ähnlich und doch von Grund auf verschieden: Das macht die Kulinarik der österreichischen Bundesländer so interessant.

Die glasklaren Salzkammergut-Seen, die sanften Hügelketten im Mühlviertel oder die leuchtenden Almwiesen im Nationalpark Kalkalpen – die landschaftliche Vielfalt Oberösterreichs ist die Grundlage für seine Schmankerl. 90 Prozent der Fläche werden landund forstwirtschaftlich genutzt. Da ist es nicht verwunderlich, dass in dieser Region so viele einzigartige traditionelle Gerichte entstanden sind.

 

Die oberösterreichische Weltkugel

Wenn es einen kulinarischen Botschafter Oberösterreichs gibt, dann ist das der Knödel. Oder wie es die Knödelwirtin Paula Langmayr vom Landgasthaus Dieplinger formuliert:

„Die Knödel? Das sind wir! Wir Oberösterreicher!“

Mehr als eine Million der runden Köstlichkeiten werden jährlich serviert, denn zwischen Böhmerwald und Dachstein dreht sich alles um die „oberösterreichische Weltkugel“. Ob gebackene Mühlviertler Knödel, kleine Innviertler Knödel, Fisch- und Wildknödel, saure Grießknödel oder süße Obstknödel – die leckeren Bällchen gibt es in jeder Variation.

 

Goldene Schätze aus dem Boden

Was wäre Oberösterreich ohne seine Erdäpfel. Seien es die Sauwalderdäpfel, die Mühlviertler Granitland Erdäpfel oder die Landl-Erdäpfel aus dem Eferdinger Becken: Jede Sorte hat ihren eigenen, charakteristischen Geschmack. Eines der beliebtesten Kartoffelerzeugnisse ist der Erdäpfelkas, den man zumeist auf der oberösterreichischen Brettljause findet.

 

Land der Biere

Besonders stolz sind die Oberösterreicher auf ihre Bierjuwelen, denn kein anderes Bundesland zählt so viele Brauereien und Hopfenanbaugebiete wie Oberösterreich. Das flüssige Gold wird aber nicht nur getrunken, sondern auch für allerlei Köstlichkeiten verwendet, wie das traditionelle Bierbratl.

 

 

F(r)isch gefangen

Durch das zahlreiche Wasserangebot kann in Oberösterreich eine hochqualitative Fischzucht betrieben werden. Zum Teil werden heimische Fischsorten sogar wild gefangen. Ob geräuchert, gebraten oder gebacken, die Oberösterreicher stellen so einiges mit ihrem Fischfang an. Besonderes Highlight: Frischer Steckerlfisch aus der Donau oder den Salzkammergut-Seen.

 

Gruß der Landeshauptstadt

Wenn es um süße Leckereien geht, ist besonders die Landeshauptstadt für eine bestimmte Nachspeise bekannt: die Linzer Torte. Bestehend aus gerührtem Nuss-Mürbteig und einer Füllung aus Ribiselmarmelade und mit dem traditionellen Teiggitter bedeckt, ist sie das kulinarische Wahrzeichen der Stadt.

 

Bilder: Oberösterreich Tourismus GmbH/ Andreas Röbl (1), Oberösterreich Tourismus GmbH/ Patrick Langwallner (2), Oberösterreich Tourismus GmbH/ Marco Leiter (3)

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