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Traditionelle Lebensmittel und Gerichte – sie sind das Herzstück der verschiedenen Regionen Österreichs. Die Herstellung hat oft eine lange Geschichte, wird von Generation zu Generation weitergegeben und ist meist mit hohem handwerklichen Aufwand verbunden. Immer irgendwie ähnlich und doch von Grund auf verschieden: Das macht die Kulinarik der österreichischen Bundesländer so interessant.

Als größtes Bundesland, mit über 40 Prozent Ackerland und 40 Prozent Wald, hat Niederösterreich für die Landwirtschaft in Österreich eine enorme Bedeutung. Neben bekannten Speisen wie Blunzn oder Saumeisen hat jedes Viertel des Landes seine ganz besonderen Spezialitäten.

 

Marille im Blut

Durch die besonderen klimatischen Voraussetzungen der Region erhalten die original Wachauer Marillen ihren einzigartigen Geschmack und ihre unverwechselbare Qualität. Über 100 Jahre hat die Marille in der Wachau Anbautradition, die von den Marillenbauern nach wie vor täglich gelebt wird.

„Die ,grea-oaschatn‘ sind die besten!“,

 

erklärt der Wachauer Marillenbauer Harald Aufreiter. „Die sind zwar optisch nicht die schönsten, aber das Zusammenspiel von Säure und Süße ist am gschmackigsten.“ Und das erfreut den Gaumen auch bei Gerichten wie den Marillenknödeln, dem süßen Marillenröster, bei Marillenkuchen oder -likör. Ein Naturschauspiel, das man nicht verpassen sollte, ist die alljährliche Marillenblüte, wo die Weltkulturerbe-Landschaft in zarte Pastelltöne getaucht wird.

 

Das Gold des Nordens

Das hügelige Waldviertel macht neben Karpfen, Schaf- und Ziegenprodukten vor allem der original Waldviertler Graumohn aus, der für viele Spezialitäten verwendet wird wie für Mohntorten, Mohnstrudel, gewuzelte Mohnnudeln oder Mohnzelten – zumindest eines dieser Schmankerl sollte man auf jeden Fall probieren.

 

Der Name ist Programm

Wie es der Name schon verrät, steht im Weinviertel, Österreichs größtem Weinanbaugebiet, der Wein im Mittelpunkt. Niederösterreichische Veltliner und Rieslinge gehören zu den besten Weinen Europas und sollten auf einer Tour durch die Weinberge unbedingt probiert werden. Auch in der Küche finden die Weine Verwendung, wie in der Veltliner- und Rieslingschaumsuppe oder im Weinkuchen.

 

Äpfel und Birnen

Auch im Mostviertel ist der Name Programm. Der Birnen- und Apfelmost ist nicht nur für süffige Getränke eine unverzichtbare Grundlage, sondern auch für deftige Gerichte, zum Beispiel für die Mostsuppe, Mostgeschnetzeltes, das Mostbratl oder den saftig-süßen Mostschober Biskuitkuchen.

 

Kulinarische Schatztruhe

Kulinarische Schätze wie die Forellen aus der Buckligen Welt, den Alpenlachs oder das Schneebergrind kann man im Industrieviertel genießen.

 

Bilder: Niederösterreich Werbung/ Stefan Fuertbauer (1), Waldviertel Tourismus/ Robert Herbst (2&3)

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