Die Jahrgangsvertreter von 1995 bis 2009 werden als Generation Z bezeichnet. Sie genießen den Ruf anspruchsvoll zu sein und ständig auf den digitalen Wellen des World Wide Webs zu surfen: 98 Prozent der Youngsters besitzt ein Smartphone, Social Media Kanäle sowie Blogs gelten als Informationsquellen erster Wahl und ihre Freizeit ist ihnen heilig. Wollen Gastronomen sie erreichen und als Stammgäste gewinnen, muss zuerst die Webpräsenz überzeugen und beim zweiten Check das Angebot zu ihrem Lifestyle passen.

 

 

 

Follow me – Einladende Webpräsenz

Zu den Lieblingskanälen der Generation Z zählen Apps wie Instagram und das Videoportal Youtube. Stimmungsvolle Fotos auf Instagram, kurze Videotutorials und nützliche Services auf der Website stärken ihren Bindungswillen. Wer diese Generation also in sein Restaurant locken möchte, sollte seinen Online-Auftritt dementsprechend optimieren. Wenn alle Inhalte auf Smartphone und Co. noch perfekt abrufbar sind, haben die Youngsters ein neues Lokal für sich und ihre Freunde entdeckt. Fazit: Gastronomen profitieren davon, ihren Webauftritt von Profis umsetzen zu lassen. Wer Trend-Gespür zeigt, punktet außerdem als potenzieller Arbeitgeber einer Generation, die klare Regelungen und Fairness schätzt. Ihre Anerkennung demonstriert sie dann als treue Follower der digitalen Kanäle des Restaurants.

Menüs aus dem Internet – Food Delivery

Zubereitung, Auslieferung und sonst nichts – das Konzept der sogenannten Ghost Restaurants klingt simpel, trifft den Geschmack der Generation Z aber perfekt! Denn Abhängen mit Freunden in den eigenen vier Wänden zählt (wieder) zu den coolen Dingen des Lebens. Die Idee aus Amerika verzichtet komplett auf Gasträumlichkeiten und Servicepersonal. Stattdessen reichen eine Küche plus Mannschaft, virtuelle Menükarten und ein Lieferservice.

In globalen Investorenkreisen zählt das Geschäftsmodell zu den Boomsegmenten: Selbst Google Ventures beteiligt sich am großen Kuchen und hat bereits in das US-amerikanische Unternehmen Kitchen United investiert. In Indien betreibt Rebel Foods mittlerweile 1.600 Ghost Restaurants und bezeichnet sich selbst als „World’s Largest Internet Restaurant Company“.

Die Grundidee funktioniert abgewandelt aber auch hierzulande: Das Wiener Cateringunternehmen webrestaurant.at setzt mit Qualitätsgarantie und klassischer Produktpalette nicht auf Privatpersonen als Kunden, sondern auf Unternehmen und Schulen. Rolling Pin verlieh dem Team bereits mehrfach den Titel „Caterer des Jahres“. Tipp: Eine Küche, viele Marken! Wer gleich mehrere Zielgruppen erreichen will, bedient sein Publikum am besten über unterschiedliche Webauftritte.

 

Bilder: iStock.com/RichVintage (1), iStock.com/Ekaterina Molchanova (1)

Weitere Beiträge