Das Wiener Schnitzel ist wohl der Klassiker schlechthin in der österreichischen Landesküche. Egal ob bei Hochzeiten, Events, mit Reis oder Kartoffeln, im Semmerl oder als klassisches Sonntagsessen – das Schnitzel wird immer gern gesehen und gegessen.
Ob sich das bei der Vielfalt an neuen Speisen in den letzten Jahren verändert hat, wollten wir von vier heimischen Gastronomen genauer wissen. Auch ob sie selbst gerne goldbraun gebackenen Schweineschnitzel genießen, oder ob sie das Gericht lieber nur in der Pfanne schmoren sehen.

Fragt man die Leute nach einem typischen Gericht für unser Land, hört man sicherlich häufig das Wiener Schnitzel als Antwort. Ist das Schnitzel wirklich noch das Lieblingsgericht der Österreicher oder hat sich unser Geschmack schon verändert?

Susanna Weißbacher: Das klassische Wiener Schnitzel vom Kalb ist in leicht abgewandelter Form, nämlich als Schweineschnitzel oder auch mit unterschiedlichsten Füllungen, immer noch der Renner. Daneben sind unterschiedlichste Knödel und natürlich der Kaiserschmarren sehr begehrt.

Andreas Schwarzmayer: Das Wiener Schnitzel ist offensichtlich immer noch das Lieblingsgericht vieler Gäste und wird in unserem Lokal auch am häufigsten bestellt.

Anscheinend ist und bleibt das Wiener Schnitzel die Nummer eins bei uns Österreichern. Ist es auch Ihr Lieblingsgericht – sowohl vor dem Herd als auch am Teller?

Susanna Weißbacher: Ich persönlich bin eine Liebhaberin von Mehlspeisen und allem Süßen. Als Köchin gehören wohl Knödel zu meinen Spezialitäten.

Nicolas Baumann: Mein absolutes Lieblingsgericht ist das Blunzengröstl und am liebsten zaubere ich Schmorgerichte. Ein richtig zubereiteter Schweinebraten erinnert mich immer an Omas Kochkünste aus meiner Kindheit.

David Salchner: Mein großer Favorit sind Rindsvögerl – auch bekannt als Rindsrouladen. Ich koche und liebe sie heiß und innig.

Bilder: Alexander Gliederer

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