Liebe Leserinnen und Leser, es freut mich, dass ich über mein Land erzählen darf. Ich bin Giuseppe Longobardi vom Großhändler Cateringross, dem ECD-Partner in bella Italia. Ja, es ist wahr, wir Italiener haben eine süße Seele: Bei uns ist ein Dessert nicht nur der krönende Abschluss von Lunch oder Dinner. Oft starten wir auch damit in den Tag, meist an der Bar nebenan bei einem Cappuccino und einem feinen Brioche. Italienische Desserts, die „Dolci“, sind aber ebenso bei euch in Österreich beliebt, und Tiramisu, Panna cotta, Zabaione und Co. machen Genießer glücklich. Für uns Italiener gehören die Dolci zum Dolce Vita. Im Sommer genießen wir natürlich Gelato oder Sorbet und viel frisches Obst. Anders als in vielen anderen Ländern, wo Kuchen und Torten meist am Sonntagnachmittag auf den Tisch kommen, ist es in Italien üblich, sie nach dem Hauptgang als Dessert zu servieren. Stilechter Abschluss eines jeden Essens ist bei uns immer ein Espresso.

Aber auch wir haben unser Sonntagsritual: den Gang in die Pasticceria. Hier kaufen wir morgens unsere Pasticcini. Die kleinen, süßen Backwerke sind mit Creme, Schokolade oder Früchten gefüllt, oft auch mit Nüssen oder Pistazien. Auch in Zeiten großer internationaler Supermarktketten bleiben wir unseren kleinen Bäckereien treu.

In Österreich sind viele unserer Desserts ebenfalls schon Klassiker. Und auf ein italienisches Gelato können sich ohnehin alle einigen. Bei den Zutaten mögen wir es gerne üppig und gehaltvoll: ohne Mascarpone kein Tiramisu. Und für Panna cotta ist Schlagobers nun mal die Hauptzutat. Ein kleiner Schuss Amaretto oder Marsala vollendet unsere Dolci. Buon Appetito!

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