Seit 1973 hat sich der isländische Gastronomiegroßhändler Garri dem Import und Verkauf von Qualitätsware in Island verschrieben. Den Schwerpunkt legt das Familienunternehmen auf den Kundenservice. Das schlägt sich nicht zuletzt in dem großen Vertrauen nieder, das Kunden und Händler in Garri setzen. Die Firmengeschichte zeigt: Garri hat es auch nie versäumt, mit der Zeit zu gehen.

„Uns ist es wichtig, stets auf Veränderungen am Markt und auf neue Produktinnovationen unserer Händler einzugehen“, so Geschäftsführer Magnús R. Magnússon. Das nur rund 350.000 Einwohner zählende Land ist sehr dynamisch und nimmt schnell neue Trends auf. Stand die isländische Küche in den letzten Jahrzehnten stark unter US-amerikanischem Einfluss, ist sie nun durch eine Fusion vieler unterschiedlicher Landesküchen geprägt.

Die heißesten Trends in Island
Besonders Lamm und Dorsch sind isländische Spezialitäten, die man unbedingt probieren sollte, wenn man auf die Insel kommt. Die Zubereitung ist dabei alles andere als altbacken. Viele der isländischen Köche stellen bei internationalen Wettbewerben gerne ihr Können unter Beweis, weshalb sie sich schnell neue Trends aneignen. Diese Flexibilität und Offenheit spiegelt sich eben auch in der isländischen Küche wider. Ein besonders heißer Trend, frisch aus dem Ofen, ist zurzeit Pizza aus Sauerteig. Auch die Burger-Welle ist in Island angekommen. Angesagt sind High-Class-Burger mit Toppings wie karamellisierten Zwiebeln, Pilzen, Chili oder Trüffel-Mayonnaise, serviert mit verschiedensten Arten von Kartoffeln. Der vegetarische und vegane Sektor boomt hier ebenfall – hinter diesem Trend steckt allerdings ein sehr ernstes Thema.

Klimaschutz auch in der Gastronomie
In Island ist die Forderung nach mehr Umweltschutz besonders laut. Vor allem junge Generationen engagieren sich im Kampf gegen den Klimawandel für mehr Umweltschutz. Damit werden auch die vegetarischen und veganen Kundengruppen immer größer. Als flexibles Unternehmen hat Garri bereits auf diesen Wandel reagiert. „Die Gastronomie hat mittlerweile verstanden, dass die Gäste heutzutage sehr viel Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen. Es ist wichtig für Händler, sich diese Situation bewusst zu machen und dem Trend der zukünftigen Kunden zu folgen. Das bedeutet auch, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen, sondern aktiv nach Verbesserungen und neuen Möglichkeiten suchen müssen, die von den Gästen gefordert werden“, so Magnússon.

Bilder: Hákon Davíð Björnsson

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