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Heiß, fettig, ungesund – und alles andere als gut für das Klima: Die österreichische Restaurantkette Swing Kitchen stellt sich mit rein pflanzlichem Fast Food ganz bewusst gegen das schlechte Image von Burger, Nuggets und Co.

Text: Lisa Schwarzenauer

Wer die gängigen Fast-Food-Restaurants besucht, kann in der Regel aus unzähligen fleischhaltigen Produkten von Rindfleischburger bis Chicken Nuggets wählen. Vegetarische und vegane Optionen sind im Vergleich nicht nur klar in der Unterzahl, sondern oft auch geschmacklich alles andere als überzeugend. Genau hier setzt Swing Kitchen an: Die Restaurantkette aus Wien hat sich ganz dem pflanzlichen Fast-Food-Genuss verschrieben.

 

Genuss mit gutem Gewissen

Swing-Kitchen-Gründer Charly Schillinger verzichtet seit 1988 auf Fleisch, zehn Jahre später ist er noch einen Schritt weitergegangen und hat sich für eine vegane Lebensweise entschieden. Das bedeutete besonders damals noch oft Verzicht – auf kulinarische Vielfalt und auf Genuss. Um das zu ändern, hat seine Frau Irene Schillinger angefangen, Klassiker der österreichischen Küche im familieneigenen Wirtshaus Schritt für Schritt zu veganisieren, und das mit großem Erfolg: Mit ihrem Konzept wurden die Schillingers zu Vorreitern der veganen Küche in Österreich.

Schillingers Swing Kitchen basiert auf demselben Prinzip. Klassische Fast-Food-Gerichte, wie Cheeseburger, Wraps und Nuggets, werden nicht vom Speiseplan gestrichen, sondern landen als rein pflanzliche Produkte in plastikfreier Verpackung auf den Tabletts der Gäste. Das schont das Klima und spart wertvolle Ressourcen, ohne Abstriche beim Geschmack machen zu müssen: Laut Website konnten seit der Gründung 2015 im Vergleich zu klassischen Fleischburgern mehr als 7,3 Milliarden Liter Wasser, 1,9 Millionen Kilogramm CO2-Äquivalente, 4,3 Millionen Kilogramm Getreide/Hülsenfrüchte und 8,6 Millionen Quadratmeter Anbaufläche eingespart werden – diese Zahlen werden laufend aktualisiert.

 

 

Auf Expansionskurs

Neben aktuell sechs Filialen in Wien und Graz plus jeweils zwei Filialen in Berlin und Bern soll die Kette in den nächsten Monaten weiterwachsen – unter anderem mit Standorten in Innsbruck und Linz.

 

 

© Swing Kitchen

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