Was genau müssen Küchenchefinnen und -chefs und Gastronomiebetriebe drauf haben, um fit für die vegane Küche zu sein?

Chris Cordts vom Osttiroler Restaurant Bel’kwisin: „Mehr Kreativität, Flexibilität und die Lust, Neues auszuprobieren. Kochkollegen sollten dem Thema offen und ohne Vorurteile gegenüberstehen und es einfach einmal ausprobieren.“ Außerdem lassen sich viele Gerichte sehr leicht vegan zubereiten und schmecken auch nicht-vegan Lebenden. „Eine Cremesuppe braucht nicht zwingend Schlagobers, um cremig zu sein.

Auch Pasta lässt sich in der klassisch italienischen Variante aus Hartweizengrieß und Wasser ohne Ei zubereiten“, erklärt Cordts. Ausgerüstet mit einem Grundwissen und einer gehörigen Portion Kreativität hat er ganz schnell tolle pflanzliche Rezeptideen kreiert. Selbst richtige „Fleischtiger“ lassen sich im Bel’kwisin ohne tierische Zutaten verwöhnen.

Noch muss der Kochprofi sich hin und wieder skeptische Kommentare anhören: „Als Veganer stößt man regelmäßig auf Gegenwind bei Mitmenschen, die es nicht verstehen können, dass ich mein Leben anders lebe als sie selbst.“ Vielleicht verlockt ja eine köstliche vegane Kreation den einen oder anderen, öfter mal einen Abstecher in die pflanzliche Kulinarik zu wagen? Uns hat er jedenfalls überzeugt!

Bilder: Chris Cordts

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