Ohne Smartphone läuft bei den Vertretern der Generation Z – das sind die Geburtsjahrgänge von 1995 bis 2009 – gar nichts: Geht es um Kommunikation und Information, stehen digitale Kanäle und das allwissende World Wide Web an erster Stelle. Immerhin besitzen 98 Prozent der Youngsters ein Smartphone. Für sie ist es selbstverständlich, sich vorab über die lokale Gastronomie zu informieren und deren digitale Services zu nutzen. Daher sollten Gastronomen ihre Webpräsenz optimieren, um mit digitalen Trends Neugierde zu wecken und Stammgäste mit sinnvollen Services angenehm zu überraschen.

 

Schenk mir was – Voucherplattform plus

Großstädte locken mit einer gastronomischen Vielfalt, die teuer werden kann. Die Mehrheit der Generation Z verfügt jedoch nur über ein kleines Freizeit-Budget. Unterstützung naht in Form von Voucherplattformen. Die ausgefeilte britische Version designmynight.com. bietet tolle Vergünstigungen, die bei Online-Reservierungen aktiviert und später im Lokal eingelöst werden. Events, Rankings und sofort versendbare Geschenke-Gutscheine sind zusätzliche Reize für User. Aktuell bedient designmynight.com Gastronomiebetriebe in mehr als 20 Städten – Tendenz steigend. Solche Online-Services erhöhen den Wert der eigenen Webpräsenz sofort – egal ob Stadt oder Land, Gasthaus, Café, Eissalon oder Hotel.

Mitschauen und Aufkochen – virtuelle Koch-Tutorials

An die charmanten Koch-Sendungen der 1980er erinnern sich noch viele TV-Fans. Damals kredenzten Prominente und Starköche vor laufender Kamera „moderne Gerichte“, plauderten über Ernährungstrends und erzählten Anekdoten. Heute begeistern kurzweilige Koch-Tutorials die Social Media-Fangemeinden – mit und ohne Prominenz. Oft gründen Lebensmittel-Produzenten auch Initiativen und holen sich Starköche als Experten vor die Kamera. Grundsätzlich gilt: Kompetenz und Sorgfalt müssen unbedingt vor den virtuellen Vorhang! Videos sind ein wirksames Instrument dafür.

Smart wie Smartphone – digitaler Gäste-Service

Eine App wie winePad erspart Arbeitszeit und überrascht Gäste: Sie aktualisiert ihr Sortiment dank Direktverbindung zu Produzenten selbstständig und bietet Gästen mehrsprachige Suchfilter, um neue Lieblingsweine zu entdecken. Arno Hofer entwickelte den „digitalen Sommelier“ für kleinere Betriebe, mittlerweile arbeiten auch die Sommeliers großer Hotels damit: „Gäste verwenden zunehmend Smartphones bei ihrer Bestellung. QR-Codes zu detaillierten Weinbeschreibungen kommen sehr gut an, genau wie die Möglichkeit, mittels Suchfilter Präferenzlisten zu hinterlegen.” Für das Service sind Apps mehr als ein Gadget. Sie unterstützen das Personal wesentlich bei der täglichen Arbeit, beispielsweise wenn ein Kalkulationstool gleich die richtigen Preise in die Weinkarte schickt. Solche Apps entlocken Mitarbeitern der Generation Z bestimmt ein Like.

 

Bilder: iStock.com/PeopleImages (1), iStock.com/skynesher (1)                                         

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